12.01.2018  | 
CVJM-Jugendhaus Wriezen

Vorfreude oder Demut – der Start ins neue Jahr mit der Jungen Gemeinde in Wriezen

 

Neue Gesichter, bekannter Gesichter, lachende Gesichter, treffen sich im Teppichraum der Jungen Gemeinde in Wriezen am 12.01.2018. Voller Begeisterung werden die ersten Lieder für den Lobpreis ausgewählt. Einige Jugendliche hätten gerne hunderte Songs gesungen. Die letzte Junge Gemeinde war im vergangenen Jahr. Auch für sie beginnt ein komplett neues Jahr 2018.

„Wie seid ihr ins neue Jahr gekommen?“ Jemand erzählt von Verletzungen und Schmerzen. Ein anderer von Traurigkeit und Vermissen. Wiederum ein anderer vom Chillen mit seiner Mutter und anschließender Action mit Freunden durch die Straßen von Wriezen zu ziehen. Voller Begeisterung erlebt er das ganze Silvesterspektakel mit Feuerwerk nochmal.

Damaris fragt voller Vorfreude, ob es Sachen gibt, auf die sich die Jugendlichen im Jahr 2018 freuen werden und pinnt ein lachendes Emojicon an die Pinnwand. Es fallen Wörter wie „Auto abbezahlen“, „18. Geburtstag“, „Schulabschluss“, „Konzerte“ und „Urlaub“. Und sogleich pinnt sie ein trauriges Emojicon an die Wand und fragt nach Ereignissen, die den Teilnehmenden n Bauchschmerzen bereiten können. Dort fallen auch Wörter wie „die Party 18. Geburtstag“, „Verantwortung“, „Entscheidung“ und „Eignungstests“.

Das Jahr 2018 steht voller neuer Ereignisse. Manche sind vorherbestimmt, andere sind ungewiss. Menschen können nicht alles in der Hand haben. Doch ein neues Jahr heißt gleichzeitig vom vergangenen Jahr Abschied zu nehmen. Auf einen Emoji Zettel sollten die Jugendlichen aufschreiben, was für gute Sachen ihnen 2017 geschehen sind und auf einen traurigen Zettel, welche schlechte Erfahrungen und Ereignisse passiert sind. Die schlechten Ereignisse wurden im Anschluss verbrannt, um frohen Mutes voranzuschreiten.

Damaris motiviert und erklärt, dass wir nicht alleine ins neue Jahr starten, sondern mit unseren Zielen als auch Herausforderungen Gott an unserer Seite haben, der mit unseren Höhen und Tiefen mit geht und wir auf ihn vertrauen können.

Er spricht zu uns „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung. Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und mich bitten, und ich euch erhören. Ich werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werden, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr…“ (Jeremia 29,11-14a)

Welche Überraschungen auf uns warten, wissen nur wir und Gott.

Der Glaube weiß niemals, wohin er geführt wird. Aber er kennt und liebt den Einen, der führt (Oswald Chambers).

Aktualisiert durch: Marcel Schröder